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Sehenswürdigkeiten

Zoo Frankfurt: Tickets, Tiere & Besuchstipps

Einer der ältesten Zoos Deutschlands, mitten im Ostend: Was der Zoo Frankfurt kostet, wann er geöffnet hat und welche Tierhäuser Sie nicht verpassen sollten.

Katharina Vogt
Katharina Vogt
16. Juni 2026
Elefantenkuh mit Jungtier im Zoo Frankfurt
Foto: Emilio Sánchez Hernández / Pexels

Der Zoo Frankfurt ist einer der ältesten Tiergärten Deutschlands – gegründet 1858 – und liegt mitten in der Stadt im Ostend. Genau das macht ihn so praktisch: Sie müssen nicht weit hinausfahren, sondern stehen nach wenigen Minuten mit der U-Bahn direkt vor dem Eingang. Der Zoo ist kompakt, aber wissenschaftlich renommiert und besonders für seine durchdachten Tierhäuser bekannt. Ich zeige Ihnen, was der Besuch kostet, wann Sie kommen sollten und welche Highlights sich lohnen.

Eintrittspreise und Tickets

Der Eintritt ist für das, was geboten wird, fair. Erwachsene zahlen 13 Euro (Stand 2026). Für Kinder, Ermäßigungsberechtigte und Familien gibt es vergünstigte Tarife sowie Familienkarten – die genauen Staffelungen finden Sie auf der offiziellen Website. Wer öfter kommt, fährt mit einer Jahreskarte günstiger.

Mein Tipp: Wenn Sie ohnehin mehrere Frankfurter Attraktionen besuchen, prüfen Sie, ob sich Kombiangebote oder die Frankfurt Card lohnen. Für Inhaberinnen und Inhaber des Frankfurt-Passes gibt es zudem vergünstigte Konditionen. Tickets können Sie an der Kasse oder vorab online kaufen – letzteres erspart an vollen Tagen das Anstehen.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten wechseln mit der Jahreszeit (Stand 2026):

  • Sommer (Ende März bis Ende Oktober): täglich 9 bis 19 Uhr
  • Winter (Anfang November bis Ende März): täglich 9 bis 17 Uhr

Wichtig: Die Tierhäuser schließen immer eine halbe Stunde, bevor der Zoo schließt. Planen Sie das ein, wenn Sie am späten Nachmittag kommen und unbedingt noch ins Exotarium oder Grzimek-Haus wollen. Mein Rat: Kommen Sie eher vormittags – dann sind viele Tiere aktiver und es ist ruhiger.

Die Highlights: Diese Tierhäuser sollten Sie sehen

Der Zoo Frankfurt setzt seit jeher auf Qualität statt schiere Größe. Diese Bereiche sind besonders sehenswert:

Grzimek-Haus

Benannt nach Bernhard Grzimek, dem legendären langjährigen Zoodirektor, beherbergt dieses Haus nachtaktive Tiere. Durch eine umgekehrte Tag-Nacht-Beleuchtung erleben Sie Tiere in Aktion, die Sie sonst nie wach sehen würden. Für mich eines der faszinierendsten Häuser des Zoos – besonders bei schlechtem Wetter ein guter Rückzugsort.

Exotarium

Das Exotarium vereint Aquarien, Terrarien und Tiere aus verschiedenen Klimazonen unter einem Dach – von Fischen über Reptilien bis zu Amphibien. Eine Besonderheit sind die Abendöffnungen: Von Oktober bis März öffnet das Exotarium an jedem letzten Freitag im Monat (außer Dezember) bis 20 Uhr, von April bis September gibt es an jedem letzten Freitag eine Abendführung um 19 Uhr. Wer es etwas ruhiger und stimmungsvoller mag, sollte diese Termine im Blick behalten.

Menschenaffen und Raubtiere

Zu den Publikumslieblingen gehören die Menschenaffen sowie die Raubtieranlagen. Hier können Sie die Tiere in naturnah gestalteten Anlagen beobachten. Gerade bei den Affen lohnt sich etwas Geduld – wer eine Weile stehen bleibt, wird oft mit lebhaftem Verhalten belohnt.

Für Familien

Der Zoo ist ein Klassiker für den Familienausflug. Die kompakte Größe ist hier ein Vorteil: Auch jüngere Kinder schaffen die Wege gut, ohne zu ermüden. Es gibt Spielmöglichkeiten, gastronomische Angebote und genug Bänke für Pausen. Die überdachten Tierhäuser machen den Zoo zudem zu einem guten Ziel bei wechselhaftem Wetter – ein großer Pluspunkt im oft launischen Frankfurter Klima.

Anreise

Der Zoo liegt in der Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt am Main. Am bequemsten kommen Sie mit der U-Bahn: Die Linien U6 und U7 halten direkt an der Station „Zoo“, von dort sind es nur wenige Schritte zum Eingang. Mit dem Auto ist das Parken im dicht bebauten Ostend dagegen oft mühsam – ich rate klar zur U-Bahn.

Praktische Tipps für Ihren Besuch

  • Früh kommen: Vormittags sind die Tiere aktiver und der Zoo leerer.
  • Tierhäuser-Schluss beachten: Sie schließen 30 Minuten vor dem Zoo – planen Sie die Innenbereiche nicht für ganz zum Schluss.
  • Wetterunabhängig: Bei Regen in die Häuser (Grzimek-Haus, Exotarium), bei Sonne durch die Freianlagen.
  • Besondere Termine: Die Abendöffnungen und -führungen des Exotariums am letzten Freitag im Monat sind ein schönes Extra.
  • Online buchen: An sonnigen Wochenenden und in den Ferien lohnt das Vorab-Ticket gegen Warteschlangen.
  • Zeit einplanen: Für einen entspannten Rundgang sollten Sie zwei bis drei Stunden einrechnen, mit Kindern gerne mehr.

Fazit

Der Zoo Frankfurt beweist, dass ein Tiergarten nicht riesig sein muss, um zu begeistern. Seine zentrale Lage im Ostend, die gute U-Bahn-Anbindung und die durchdachten Tierhäuser wie Grzimek-Haus und Exotarium machen ihn zu einem idealen Ziel für Familien und für alle, die bei jedem Wetter etwas erleben wollen. Mein Rat: Kommen Sie vormittags, nehmen Sie sich Zeit für die Innenhäuser und prüfen Sie die aktuellen Preise und Termine vorab – dann wird der Zoobesuch zu einem rundum schönen Tag mitten in der Stadt.

#zoo#tiere#familie#ostend#ausflug